SVP Stadt Zürich Kreis 3
Wiedikon - Friesenberg - Triemli

Asylunterkunft beim Triemli: AOZ lädt zur ersten Kuschel-Sitzung

Seit Ende Mai 2011 nutzt die Asyl-Organisation Zürich (AOZ) die Liegenschaften am Wydäckerring 61, 65 und 73 als Wohnraum für Asylsuchende. Im Zusammenhang mit dieser Nutzung hat das AOZ eine Begleitgruppe mit dem Ziel «allfällige Auswirkungen auf die Bevölkerung und entsprechende Beobachtungen und Anliegen zu erkennen, zu diskutieren und gegebenenfalls Massnahmen zu ergreifen» ins Leben gerufen. Diese wird durch die AOZ selbst geleitet, womit aus Sicht der SVP Kreisparteien 3 und 9 Neutralität und offene Gesprächskultur nicht gegeben sind. Wie diese Begleitgruppe «gegebenenfalls Massnahmen ergreifen» soll, ist schleierhaft, wenn weder die Polizei noch städtische Entscheidungsträger vertreten sind. Es ist offensichtlich, dass die AOZ keineswegs das Ziel hat, sicherheitsrelevante Massnahmen wie Schulwegsicherung, Personenkontrollen oder Hausdurchsuchungen zu ergreifen, sondern eine Kuschel-Sitzung ins Leben ruft, um die Sorgen und Probleme der Bevölkerung schönzureden.

In einer Mail vom 10.06.2011 hat das AOZ eine Auswahl von Gemeinderäten aus den Kreisen 3 und 9 eingeladen, ebenfalls an den Sitzungen teilzunehmen. Aufgrund welcher Kriterien diese Selektion erfolgte, ist nicht transparent.

Da die SVP den Standort ablehnt und nicht will, dass das Triemliquartier zusehends zum AOZ Depot wird, machen keine Vertreter der SVP in der Begleitgruppe mit. Die SVP will keine Unterkünfte für Asylbewerber in Wohngebieten, weder mit noch ohne Begleitgruppe! Die SVP wird alle Vorkommnisse ungeschönt und ohne Absprache mit der AOZ publik machen.

Anstatt Kuschel-Sitzungen zu organisieren, sollte sich die Stadt Zürich mit aller Kraft für eine bessere Asylpolitik auf Bundesebene einsetzen. Damit wäre der Bevölkerung besser gedient.

NEIN zum Asylzentrum