SVP Stadt Zürich Kreis 3
Wiedikon - Friesenberg - Triemli

Strassenbauprojekt Gutstrasse

Die SVP Stadt Zürich 3 hat im Rahmen der öffentlichen Planauflage gemäss § 13 des Strassengesetzes des Kantons Zürich (Mitwirkung der Bevölkerung) gegen das Strassenbauprojekt Kalkbreitestrasse (Aemtler- bis Zentralstrasse) folgende Einwendung eingereicht:
  1. Auf eine Neupflanzung von Bäumen in der Einmündung der Sihlfeldstrasse sei zu verzichten bzw. auf dem heutigen Stand zu belassen.
    Wie kaum ein anderer Kreis weist der Kreis 3 bereits heute ein sehr hohes Grünvolumen auf. Bäume stellen nahe Strassen auch Sichtbehinderungen dar, was der Verkehrssicherheit abträglich ist dies nebst hohen Unterhaltskosten.
  2. Es sei zusätzliche Abstellfläche für Anwohner und Gewerbe zu schaffen.
    Auch Parkplätze sind ein wichtiger Bestandteil des Stadtraumes. Sie erfüllen soziale und auch gewerbliche Aufgaben. Die unlautere Überzeichnung durch Anwohnerparkkarten soll mit der Schaffung zusätzlicher Abstellfläche für Personenkraftwagen in diesem Perimeter begegnet werden.
  3. Auf eine Spurabbau vor dem Grundstück WD 7461 sei zu verzichten, ebenso auf die Erstellung einer rund 40 Meter lange Mittelinsel.
    Die Schaffung einer Insel würde den Wegfall einer Spur für den MIV bedingen. Auch ist dieser Bereich nicht als Unfallschwerpunkt auffällig. Mit einem Spurabbau würde künstlicher Stau generiert, welcher auch die VBZ behindern würde. Eine Insel dieser Dimension hätte eine unerwünschte, d.h. teilende Wirkung.
  4. Auf den geplanten Gegenverkehr in der Zentralstrasse sei zu verzichten sowie die Sihlfeldstrasse in ihrer Durchgängigkeit zu belassen.
    Die geplante neue Verkehrsführung stellt keinen Mehrwert dar und schafft lediglich mehr Unsicherheit und unerwünschten bzw. künstlichen Mehrverkehr.
  5. Auf die Erstellung von Fussgängerstreifen in Tempo 30 Zonen sei zu verzichten.
    Fussgängerstreifen sind nur an unübersichtlichen und/oder Stellen mit z.B. Altersheimen, Kindergärten o.ä. statthaft, nichts entsprechendes ist jedoch zutreffend.
  6. Auf die Erstellung einer "Velofreizeitroute" sei zu verzichten.
    Der oben genannte Perimeter ist nicht als Freizeitvergnügungspark sondern als Wohn- und KMU Stadtbereich ausgeprägt.
  7. Auf das Projekt sei als Ganzes auch aus finanziellen Gründen zu verzichten.
    Ohne ersichtlichen Sachzwang (Werkleitungserneuerungen etz.) erschliesst sich uns die geplante Änderung in keiner Art und/oder Weise. Gerade im Hinblick auf die finanzielle Situation der Stadt Zürich (vergl. Budget sowie Rechnung) muss hier von einer Luxus Umgestaltung gesprochen werden. Ein Mehrwert ist auch bei wohlwollender Betrachtungsweise nicht ersichtlich und das Kosten/Nutzen Potenzial muss als desaströs bewertet werden.
Ihre SVP wünsche schöne Sommerferien
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